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Unsere Intensivstationen: Was Sie als Besucher wissen sollten
Der Besuch eines Angehörigen oder nahestehenden Menschen auf einer Intensivstation ist für viele Menschen eine belastende Ausnahmesituation. Die Patientin oder der Patient leidet an einer schweren, oft lebensbedrohlichen Erkrankung. Die weitere Entwicklung ist nicht immer vorhersehbar. Gleichzeitig wirken die zahlreichen Geräte zur Überwachung der Körperfunktionen und zur Unterstützung lebenswichtiger Organe häufig ungewohnt und verunsichernd.
Viele intensivmedizinisch behandelte Patientinnen und Patienten sind vorübergehend nicht bei Bewusstsein oder können aufgrund ihrer Erkrankung, der notwendigen Medikamente oder einer akuten Verwirrtheit (eines sogenannten Delirs) nur eingeschränkt mit ihrer Umgebung in Kontakt treten. Dies kann den Besuch zusätzlich erschweren.
Bitte melden Sie sich vor Ihrem Besuch bei dem Stationsteam und teilen Sie uns mit, in welcher Beziehung Sie zu der Patientin oder zu dem Patienten stehen. Unsere Mitarbeitenden erklären Ihnen gerne die aktuelle Situation, beantworten Ihre Fragen und begleiten Sie bei Bedarf während Ihres Besuchs.
In bestimmten Situationen ist zum Schutz der Patientinnen und Patienten oder ihrer Umgebung eine Isolationsbehandlung erforderlich, beispielsweise bei multiresistenten Erregern oder bei einer stark eingeschränkten Immunabwehr. Selbstverständlich informieren wir Sie über die erforderlichen Schutzmaßnahmen und zeigen Ihnen, wie Sie sich selbst und Ihr Familienmitglied bestmöglich schützen können.
Auf den Intensivstationen finden Sie außerdem Informationsflyer zu verschiedenen Themen der Intensivmedizin sowie Kontaktdaten für weiterführende Fragen und Beratungsangebote.


