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Unterstützung nach der Intensivtherapie
Eine Intensivtherapie kann eine sehr belastende Situation für die Betroffenen und für ihre Angehörigen darstellen. Wir wissen heute, dass körperliche Beeinträchtigungen zu einer Vielzahl von Folgen führen können – von Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefiziten über posttraumatische Belastungsstörungen bis hin zu Einschränkungen der Mobilität. Wir nennen das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS). Als PICS werden körperliche, kognitive oder psychische Funktionsstörungen bezeichnet, die nach einem Intensivaufenthalt auftreten können. Bei der Bewältigung können Selbsthilfegruppen oder Patientenorganisationen hilfreich sein.
Beratung in der Region
In unserer Region können Sie sich an die Deutsche Sepsis-Hilfe e. V. und ihre Regionalgruppen wenden:
Unter dem Dach der Deutschen Sepsis-Hilfe e. V. besteht seit geraumer Zeit die Landesgruppe Bayern mit einer Selbsthilfegruppe "Leben nach Sepsis" in Präsenz in Bayreuth. Sowohl die Deutsche Sepsis-Hilfe e. V. als auch die Landesgruppe Bayern sind erreichbar unter Telefon 0174 /866 48 91 oder per Mail an vorstand(at)sepsis-hilfe.org.
Darüber hinaus steht Ihnen die bundesweit offene Online-Selbsthilfegruppe "Leben nach Sepsis" offen. Sie erreichen diese Selbsthilfegruppe unter mittelfranken(at)sepsis-hilfe.com.
Bundesweiter Telefondienst der Deutschen Sepsis-Hilfe e. V.
Betroffene und deren Angehörige können sich auch an den bundesweiten Telefondienst der Deutschen Sepsis-Hilfe e. V. wenden. Er ist täglich bis 21.00 Uhr und am Wochenende unter der Telefonnummer 0700/ 73 77 47 00 erreichbar. Der Telefondienst ist durch ehrenamtliche Mitglieder der Deutschen Sepsis-Hilfe e. V. besetzt.


